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1133 - nahm Kaiser Lothar III. die kurz zuvor durch den Freiherrn Seliger von Oberhofen gestiftete Probstei Interlacus in seinen Schirm.
Das Kloster war dem heiligen Augustin geweiht.

1257 – wird erstmals ein Frauenkloster erwähnt, das dem Männerkloster angegliedert worden ist. Das Kloster entwickelte seine grösste Aktivität bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts. Es wurde zum grössten Landeigentümer im ganzen Berner Oberland. «In dieser Zeit muss die Kirche gebaut worden sein [ ] mit dem Chor, der in seiner Höhe und Weite das stattlichste Denkmahl der hochgotischen Zeit unseres Kantons darstellt.» (Prof. Hahnloser)

1484 - Aufhebung des Frauenklosters

1528 - wurde die Kirche geschlossen (Reformation)

1563 - Umwandlung zum Kornhaus und Weinkeller. Errichtung einer Trennwand zwischen Schiff und Chor.

ab 1841 - wurde das Schiff wieder für die römisch-katholische Messe hergerichtet.

ab 1842 - benützen die englischen Kurgäste den Chor für englischsprachige Gottesdienste.

1909 - Abtretung der dem Staat Bern gehörenden Schlosskirche an die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Gsteig-Interlaken.

1909-1911 - Abtragung des alten Kirchenschiffes und Neubau im neugotischen Stil.

1926 - Einweihung eines neuen vierstimmigen Glockengeläutes

1950 - Beseitigung der Trennwand zwischen Chor und Schiff. Gesamtrenovation.

1963 - Orgelneubau

2000 - Aussen- und Innenrenovation (ohne Chor)

2011 - 100-Jahr-Feier Schlosskirche Interlaken

2016 - Aussenrenovation des Chors