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Ich sah: Ein Sturmwind kam von Norden, eine grosse Wolke mit flackerndem Feuer, umgeben von einem hellen Schein. Aus dem Feuer strahlte es wie glänzendes Gold. Mitten darin erschien etwas wie vier Lebewesen. Und das war ihre Gestalt: Sie sahen aus wie Menschen. Jedes der Lebewesen hatte vier Gesichter und vier Flügel. Ihre Beine waren gerade und ihre Füsse wie die Füsse eines Stiers; sie glänzten wie glatte und blinkende Bronze. Unter den Flügeln an ihren vier Seiten hatten sie Menschenhände. [Auch Gesichter und Flügel hatten die vier.] Ihre Flügel berührten einander. Die Lebewesen änderten beim Gehen ihre Richtung nicht: Jedes ging in die Richtung, in die eines seiner Gesichter wies. Und ihre Gesichter sahen so aus: Ein Menschengesicht (blickte bei allen vier nach vorn), ein Löwengesicht bei allen vier nach rechts, ein Stiergesicht bei allen vier nach links und ein Adlergesicht bei allen vier (nach hinten). Ihre Flügel waren nach oben ausgespannt. Mit zwei Flügeln berührten sie einander, und mit zwei bedeckten sie ihren Leib. Jedes Lebewesen ging in die Richtung, in die eines seiner Gesichter wies. Sie gingen, wohin der Geist sie trieb, und änderten beim Gehen ihre Richtung nicht. 13 Zwischen den Lebewesen war etwas zu sehen wie glühende Kohlen, etwas wie Fackeln, die zwischen den Lebewesen hin- und herzuckten. Das Feuer gab einen hellen Schein, und aus dem Feuer zuckten Blitze. Die Lebewesen liefen vor und zurück, und es sah aus wie Blitze.
Ich schaute auf die Lebewesen: Neben jedem der vier sah ich ein Rad auf dem Boden. Die Räder sahen aus, als seien sie aus Chrysolith gemacht. Alle vier Räder hatten die gleiche Gestalt. Sie waren so gemacht, dass es aussah, als laufe ein Rad mitten im andern. Sie konnten nach allen vier Seiten laufen und änderten beim Laufen ihre Richtung nicht. Ihre Felgen waren so hoch, dass ich erschrak; sie waren voll Augen, ringsum bei allen vier Rädern. Gingen die Lebewesen, dann liefen die Räder an ihrer Seite mit. Hoben sich die Lebewesen vom Boden, dann hoben sich auch die Räder. Sie liefen, wohin der Geist sie trieb. Die Räder hoben sich zugleich mit ihnen; denn der Geist der Lebewesen war in den Rädern. Gingen die Lebewesen, dann liefen auch die Räder; blieben jene stehen, dann standen auch sie still. Hoben sich jene vom Boden, dann hoben sich die Räder zugleich mit ihnen; denn der Geist der Lebewesen war in den Rädern.
Über den Köpfen der Lebewesen war etwas wie eine gehämmerte Platte befestigt, furchtbar anzusehen, wie ein strahlender Kristall, oben über ihren Köpfen. Unter der Platte waren ihre Flügel ausgespannt, einer zum andern hin. Mit zwei Flügeln bedeckte jedes Lebewesen seinen Leib. Ich hörte das Rauschen ihrer Flügel; es war wie das Rauschen gewaltiger Wassermassen, wie die Stimme des Allmächtigen. Wenn sie gingen, glich das tosende Rauschen dem Lärm eines Heerlagers. Wenn sie standen, liessen sie ihre Flügel herabhängen. Ein Rauschen war auch oberhalb der Platte, die über ihren Köpfen war. Wenn sie standen, liessen sie ihre Flügel herabhängen.
Oberhalb der Platte über ihren Köpfen war etwas, das wie Saphir aussah und einem Thron glich. Auf dem, was einem Thron glich, sass eine Gestalt, die wie ein Mensch aussah. Oberhalb von dem, was wie seine Hüften aussah, sah ich etwas wie glänzendes Gold in einem Feuerkranz. Unterhalb von dem, was wie seine Hüften aussah, sah ich etwas wie Feuer und ringsum einen hellen Schein. Wie der Anblick des Regenbogens, der sich an einem Regentag in den Wolken zeigt, so war der helle Schein ringsum. So etwa sah die Herrlichkeit des Herrn aus. Als ich diese Erscheinung sah, fiel ich nieder auf mein Gesicht. Ez 1, 4-28

"In dem Augenblick, so versichert man, indem er wieder frei wurde, bekam er Gewissensbisse. Er schlug die Augen nieder und sagte, indem er mit dem Fuss aufstampfte: Gleichwohl bewegt sie sich." Eppur si muove! Liebe Gemeinde! So erzählt uns Abbé Augustin Simon Jrailh von Galileo Galilei. Galilei, das ist jener Mann, der das Unverschämte behauptete, dass nämlich die Erde sich um die Sonne und nicht die Sonne um die Erde drehe. Die mittelalterliche katholische Kirche hat ihn gezwungen, dieser Irrmeinung abzuschwören. Hätte er dies nicht getan, er wäre auf dem Scheiterhaufen gelandet. Galilei hat abgeschworen im Wissen darum, dass er im Recht und die Kirche im Unrecht war. Ob er den berühmten Satz auch tatsächlich so hat fallen lassen, wie Abbé Jrailh das in seinen "Querelles littéraires" behauptet, ist historisch umstritten, aber für uns als Gottesdienst-Gemeinde auch belanglos.
Eppur si muove! Und sie bewegt sich doch! Aus dem Italienischen könnten wir grammatikalisch korrekt auch so übersetzen: Und er bewegt sich doch. Eppur si muove! Der trotzige Protest Galileis würde sich dann in einen staunenden Ausruf verwandeln und so eine angemessene Reaktion auf die Vision des Ezechiel abgeben. Doch, er bewegt sich, der Gott Israels, allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz. Er bewegt sich, so wie sich die Erde um die Sonne bewegt. Er bewegt sich in all seiner Herrlichkeit und Pracht, weil er ein beweglicher Gott ist. Der Gott des Propheten Ezechiel, der Gott der Bibel, der Eine und Einzige und Wahre, er ist keine statische, neutrale Grösse, sondern dynamisch und lebendig.
Mit dieser Einschätzung sind wir schon mitten ins Herz unserer Vision eingedrungen. Wir haben es hier nicht mit einer photorealistischen Darstellung des Ewigen zu tun. Dafür ist Ezechiel viel zu vorsichtig in seiner Wortwahl. Es dominieren eindeutig sprachliche Vergleiche, damit auch ja nicht der Anschein erweckt werde, als würde hier das dritte Gebot einfach ausgehebelt. Göttliche Wirklichkeit kann ein Sterblicher immer nur vergleichend erfahren. Aber all diese vergleichenden und andeutenden Bilder vom Thronwagen des Allmächtigen verfolgen letztlich dasselbe Ziel: die Beweglichkeit Gottes zu versinnbildlichen.
Das lässt sich auch historisch untermauern. Blenden wir kurz zurück ins 6. Jahrhundert vor Christus. Ezechiel lebt bereits im Exil. Eine erste Belagerung Jerusalems im Jahre 597 durch die Babylonier verlief noch einigermassen glimpflich, weil sich König Jojachin, politisch klug, dem übermächtigen Gegner ergab. Er hat damit die Stadt vor der totalen Zerstörung bewahrt. Ganz ohne Blessuren ging es aber für Juda nicht ab. Der König sowie die Jerusalemer und judäische Oberschicht mussten in die Verbannung, Tempel- und Palastschatz wurden von den Babyloniern erbeutet.
Unter Jojachins Nachfolger Zedekja ist die endgültige Katastrophe dann vollends über Zion hereingebrochen. Der Super GAU für Israel. Nach anderthalb Jahren Belagerung wurden 586 die Mauern Jerusalems geschleift, die Stadt geplündert und niedergebrannt, Zedekja wurde geblendet, nachdem seine Söhne vor seinen Augen hingerichtet worden waren und der Tempel wurde ein Opfer der Flammen. nach Gunneweg In diese Zwischenzeit, zwischen erster und zweiter Deportation, zwischen vorläufiger Plünderung und endgültiger Zerstörung Jerusalems, in diese Zwischenzeit hinein fällt die Vision des Ezechiel.
Dank historischen Fakten verstehen wir jetzt besser. Der bewegliche Gott bleibt nicht starr und stur in Jerusalem, nein, er macht sich auf und geht mit seinem Volk ins Exil. Er verlässt den Tempel und macht sich ebenfalls auf den Weg. Wie hatte doch Martin Buber, der grosse jüdische Gelehrte, so treffend gesagt, der Gott Israels sei ein Weg-Gott, einer, der mitkommt und mitgeht und auch vorangeht. Die Vision des Ezechiel zeigt, dass Jahwe nicht an bestimmte Orte gebunden ist, auch nicht an den Tempel von Jerusalem, sondern in aller Freiheit seine Gläubigen begleiten kann, auch in die Verbannung begleiten kann.
Wenn es uns jetzt noch gelinge würde, liebe Gemeinde, nachdem diese historischen Fakten uns gute Dienste erwiesen haben, sie auch wieder zu zerschlagen, so wie wir die Tonform zerschlagen, wenn wir etwa einen Zinnbecher giessen, dann müsste diese Vision nicht im Damals stecken bleiben, sondern könnte befreiend zu uns ins Heute treten. Gott rollt auf uns zu. Er ist nicht irgendwo in der Vergangenheit stecken geblieben, nein, er tritt hier und heute an uns heran, wenn wir auf sein Wort hören und uns als seine Gemeinde versammeln. Gott geht durch Raum und Zeit hindurch. Wir, wir stecken in Raum und Zeit fest.
Wie sehr wir da fest stecken in unseren räumlichen, zeitlichen Kategorien, das lehrt uns gerade eine solche Vision wie die des Ezechiel. Wir möchten es uns gerne genau vorstellen, uns vielleicht sogar ein Bild malen von dieser fabelhaften Beschreibung. Maler haben das auch versucht und durchaus beachtliche Resultate erzielt. Aber der tiefere Sinn dieser Worte liegt nicht in dem, was wir visualisieren können, sondern in dem, was wir interpretieren können. Versuchen wir es gemeinsam.
Zunächst fällt uns auf, dass der grösste Teil der Vision darauf verwendet wird sozusagen den Unterbau des Thronwagens Gottes zu beschreiben. Die vier Wesen mit ihren vier Gesichtern und diesen merkwürdigen ineinander verschachtelten Rädern. Gott selber in seiner Heiligkeit wird nur schemenhaft gezeichnet. Eine Lichtgestalt einem Menschen ähnlich, oberhalb von dem, was wie seine Hüften aussah, glänzendes Gold in einem Feuerkranz, unterhalb von dem, was wie seine Hüften aussah, — sie merken die vorsichtige, nur mit Andeutungen arbeitende Sprache des Propheten!, — unterhalb davon etwas wie Feuer und ringsum ein heller Schein. Aber dann der entscheidende, interpretatorische Vergleich: Wie der Anblick des Regenbogens [ ], so war der helle Schein ringsum. Dort, wo sich Gott in seiner Gnade offenbart, dort zeigt er sich als der Gott, der dem Menschen in seinem Friedens- und Gnadenbund zugetan ist. Dafür steht der Regenbogen, Zeichen des Gnadenbundes. Das erste und das letzte, was wir von Gott in dieser vergänglichen Welt zu Gesicht bekommen, dort, wo er an uns herantritt und wir also nicht unsere eigenen Monster-Vorstellungen von Gott kreieren, das erste und das letzte wird seine Gnade sein. Als Christengemeinde wissen wir, dass diese Gnade einen Namen hat: Christus Jesus. Davon weiss der Prophet noch nichts.
Richten wir unser Augenmerk auf ein weiteres faszinierendes Detail, auf diese merkwürdig verschachtelten und mit Augen bestückten Räder. Was für ein herrliches Bild für Gottes Lebendigkeit! Lassen sie mich erklären. Hier wird nicht etwa das himmlische Steuerungssystem des Thronwagens auf dem verbalen Reissbrett entworfen, sondern hier wird die Lebendigkeit Gottes symbolisiert. Das Rad ist in der Religionsgeschichte vielfach als Zeichen des Lebens in seiner unaufhörlichen Bewegung bekannt. Wenn sich das Rad nicht mehr dreht, steht das Leben still. Selbst in unserer Anatomie kennen wir den Ausdruck "Kreislauf". nach Brandenburg Ein Kreislaufkollaps ist der Zusammenbruch unseres biologischen Räderwerkes, ein Stillstand unseres Lebensrades. Bewegung bedeutet Leben — bis hin zur simplen Volksweisheit: Wer rastet, der rostet.
An diesem Gott, den Ezechiel schaut, haftet kein Rost, da läuft alles wie geschmiert. Ja, die Räder sind nicht blosse Räder, sie gleichen mehr einer Art Kugel, die sich in alle Richtungen bewegen können. Gott kann überall hingehen, er ist nach allen Seiten hin voller Wirkungskraft — im Exil in Babylon damals nicht weniger als in Interlaken heute. Und er nimmt alles wahr. Die Felgen der Räder, sie waren voll mit Augen, ringsum bei allen vier Rädern. Wer ringsum Augen hat, sieht wohl alles. Ein wachsamer und achtsamer Gott, der da Israel behütet, nicht schlummert noch schläft der Hüter Israels. Wir erhalten Rückendeckung aus dem Psalm.
Wie schändlich, wer dieses wunderbare Bild von den mit wachsamen Augen bestückten Lebensrädern pervertiert und daraus eine Art göttliche Überwachungs-kamera macht. Wie viele Menschen wurden wohl in ihrer Kindheit von religiös überspannten Eltern aus der Kirchengemeinschaft vertrieben oder in schreckliche moralische Gewissensbisse hineingetrieben mit Drohsätzen wie etwa diesem: "De lieb Gott gseht dänn alles!"? Freilich sieht er alles, aber er sieht es eben als ein liebender Gott und nicht als der verlängerte Arm elterlicher Erziehungswünsche. Lasst es euch gesagt sein: Gott rollt auf uns zu, nicht um uns zu überrollen, sondern um unser Leben im Licht seiner Wahrheit noch einmal aufzurollen! Was wir nicht an den Tag befördern, wird er ans Licht ziehen, nicht um zu vernichten, sondern um zu heilen.
Ezechiel sagt dem Volk Israel mit äusserster Härte Gottes Gericht an. So hart wie seine Stirn, so hart sind seine Worte. Erst das totale Ende wird eine Wende bringen. Das Neue wächst aus dem Trümmerhaufen des Alten. Erst dort, "wo Menschen nach der Katastrophe in des Propheten Umgebung zerbrochen an keine Zukunft mehr glauben wollen, da beginnt Jahwe in neuer Weise zu reden." Zimmerli Wir entgehen den Augenrädern Gottes nicht, aber in diesen Rädern steckt auch bereits neues gnädiges Leben, weil sie bis zur Vollendung rollen.
Gehen wir im Text einen letzten Schritt zurück und zugleich einen letzten Schritt vorwärts in unserer Predigt. Vier seltsame Lebewesen tragen den Allmächtigen. Sie erinnern an babylonische Statuen, Mischgestalten aus Menschenkopf, Löwenleib, Stierfüssen und Adlerflügeln, die als Wächter und Schutzgeister an den Palästen im Alten Orient standen. Diese heidnischen Wesen sind hier an den Thronwagen Gottes gespannt. Ob sich darin nicht eine ungeheure Provokation verbirgt? Nicht mehr nichtigen Göttern dienen die Wesen, sondern sie dienen nun dem einen und einzigen Gott. Dienstbare Knechte seines Willens sind sie geworden. Wenn das keine klare Abfuhr ist an alle jene Göttergestalten, die Menschengeist und Menschenhand entspringen! Diese Engelswesen, diese Seraphe wie sie ähnlich Jesaja sieht und hört und wie sie auch in der Offenbarung vorgestellt werden, sie sind nichts anderes als die vom Geist Gottes beseelten Kommandanten der himmlischen Heerscharen. Was für eine Pracht und was für eine Macht!
Die christliche Überlieferung hat aus diesen vier Wesen dann Symbole der vier Evangelisten gemacht. Ganz eindeutig dominiert die Vierzahl diese Vision. Auch sie unterstützt den Anspruch dessen, der sich hier offenbart: Bis an alle Enden der Erde, vom Süden bis in den Norden und vom Mittag bis in den Abend reicht der Machtbereich dessen, der auf dem Thron sitzt und also regiert. Wahrlich, in seinem Reich geht die Sonne nie unter. —
Die Menschheit hat inzwischen zur Kenntnis genommen, dass Galilei recht hatte mit seiner Behauptung, die Erde drehe sich um die Sonne. Wann wird die Menschheit es zur Kenntnis nehmen, dass auch Ezechiel mit seiner Vision ein Stück Wahrheit anspricht, dass nämlich der eine und einzige Gott, ein gnädiger aber doch freier und heiliger Gott ist, der wo und wann er will eingreift, der unseren begrenzten Horizont durchbricht und unsere Vorstellungswelt himmelhoch übersteigt, der sich aber nichts desto trotz offenbart und immer wieder kund tut und schrecklich schön zur Geltung bringt? Wann wird das sein? Amen.

Himmlischer Vater! Ewiger Gott!
Bleibe bei uns, wenn wir jetzt dann wieder auseinandergehen. Komm mit uns, wenn wir nach Hause kehren — ein jedes an seinen Platz, in seine Arbeit und in seinen Alltag hinein. Begleite uns, wo immer wir hin müssen. Ja, mehr noch: Zeige uns, dass du immer schon da bist, wo wir auch hinkommen werden, dass es keinen Raum und keine Zeit gibt, dem oder der du nicht vorangehst. Das Problem liegt ja nicht bei dir. Wir sind das Problem. Unser Denken ist Stückwerk und nicht das deine, und unser Glaube ist ein Klappergestell und nicht dein Heiliger Geist. Seine Kraft macht uns stark, auch wenn wir schwach sind. Deshalb bitten wir dich im Namen Christi Jesu um diesen Geist, der uns verständig und hilfsbereit, aber auch weitsichtig und umsichtig macht. Wir sehen uns um in dieser Welt und sehen so viel Ärger und Schwerfälligkeit, aber auch Leid und Seufzen, Unglück und Versagen, dass wir verzweifelt nach Hilfe suchen. Wir bitten dich um Hilfe für die vielen, denen das Wasser bis zum Hals steht, für die schrecklich Enttäuschten und die grenzenlos Traurigen, die bodenlos Verzweifelten und unsäglich Geprüften. Lass sie nicht allein in ihrem Schmerz, in ihrer Wut, in ihrer Sprachlosigkeit. Nein, stehe du ihnen bei und mach uns zu Werkzeugen deines Beistands. Schenke uns von der Überzeugung des Apostels, dass nämlich die Leiden dieser Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. Die Zukunft gehört dir. Denn du kommst und am letzten Tag wirst du bleiben in alle Ewigkeit. Amen.

Interlaken, im Juli 2002